Neu war auch das Flächenkonzept: Erstmals war der Reisepavillon in das Hallengeschehen integriert und erntete damit großen Erfolg. Von den mehr als 100.000 Besuchern und Besuche-rinnen der f.re.e. näherte sich ein hoher Prozentsatz in der Halle B5 jenen Anbietern, die sich weltweit für einen Tourismus im Einklang mit Mensch und Natur einsetzen. "Die Besucher hier in München sind sehr aufgeschlossen für nachhaltigen Tourismus" stellte Barbara Engels am Stand des Bundesamtes für Naturschutz erfreut fest".
Auch der bayerische Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, Dr. Markus Söder, und der balearische Umweltminister Don Miguel Angel Grimalt i Vert fanden sich auf dem Reisepavillon ein, um die Ausstellung 30 Jahre UNESCO-Biosphärenreservate in Deutschland zu eröffnen.
Des weiteren nutzten die Balearen und TUI diese Plattform, um das Rahmenabkommen zum Erhalt und zur Förderung der Umwelt der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Insgesamt waren über 100 Aussteller aus 22 Nationen von vier Kontinenten auf dem Reisepavillon mit einem Stand vertreten: Von Belgien bis Benin, von Polen bis Peru, von Montenegro bis Mali. Dort und in den über 80 Begleitveranstaltungen gab es eine Fülle von Informationen, wie umweltfreundlicher und sozialverantwortlicher Tourismus attraktiv in die Praxis umgesetzt wird.
Der thematische Fokus lag diesmal auf dem Tourismus jenseits und entlang des "Grünen Bandes". So genannt, weil sich direkt am ehemaligen "Eisernen Vorhang" eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt erhalten hat. Die Länder an und hinter dieser Grenze zwischen Ost und West haben die vergangenen 20 Jahre genutzt, um ein spannendes Reiseangebot zu entwickeln, das exemplarisch auf dem Reisepavillon präsentiert wurde: "Mit dem Kajak und zu Fuß die Donau und Moldau entlang", "Odessa die Stadt mit dem gewissen Etwas am Schwarzen Meer", "Nordic Walking am Grünen Band", "Grenzüberschreitende Wildnistouren.
Wichtiger Partner bei der Gestaltung des Konferenzprogramm war wieder die Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit, die in Workshops anschaulich vermittelte, wie effizient Tourismus als Faktor für nachhaltige Wirtschaftsentwicklung genutzt werden kann. Auch im Ausstellerbereich setze sie diesen Ansatz, ebenso wie die anderen Reisepavillon-Aussteller, durch attraktive Standgestaltung überzeugend um:
Jurten, kleine Waldstücke und Waldgeister, eine Lebkuchenwerkstatt, kulinarische Leckereien aus Nationalparken und Fesselluftballone regten Augen, Ohren und Gaumen an und luden zum Verweilen. Das Reisepavillon-Konzept, die Vorbereitung auf einen umweltfreundlichen und sozialverantwortlichen Urlaub selbst schon zu einem angenehmen Urlaubserlebnis werden zu lassen, kam auch in München an.
Quelle: Stattreisen Hannover