Immer häufiger zerschneiden menschliche Eingriffe in Natur und Landschaft Lebensräume und hemmen den Austausch und die Wanderung von Tieren und Pflanzen dauerhaft. Laut verschiedener Umweltorganisationen gefährdet dies die für Europa einzigartige biologische Vielfalt in den Alpen.
Ein ökologischer Verbund über die ganzen Alpen und darüber hinaus soll dem entgegen wirken. Hierzu bereiten das Netzwerk Alpiner Schutzgebiete (ALPARC), die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA, das Internationale Wissenschaftliche Komitee Alpenforschung (ISCAR) und das Alpenprogramm des WWF ein Großprojekt vor. Erste Aktivitäten sind die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs, die Auswahl von Pilotgebieten zur beispielhaften Umsetzung der Maßnahmen und die Identifizierung aller für einen alpenweiten ökologischen Verbund relevanten Verbindungen.
Die Projektpartner arbeiten im Rahmen der neu eingerichteten Plattform „Ökologischer Verbund“ der Alpenkonvention eng mit den Alpenstaaten zusammen. Die schweizerische MAVA Stiftung für Naturschutz finanziert das bis Ende 2008 dauernde Vorprojekt.
Die Projektträger
Neztwerk Alpiner Schutzgebiete ALPARC, c/o Nationalpark Berchtesgaden, Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden, Deutschland; www.alparc.org
Internationale Alpenschutzkommission CIPRA, Im Bretscha 22, 9494 Schaan, Liechtenstein; www.cipra.org
Internationales Wissenschaftliches Komitee Alpenforschung ISCAR, Schwarztorstrasse 9, 3007 Bern, Schweiz; www.alpinestudies.ch/iscar/
WWF European Alpine Programme, Piazzale Stazione 35, 6501 Bellinzona, Schweiz; www.panda.org/alps
Quelle: Alparc, Task Force Protected Areas, Permanent secretariat of the Alpine Convention
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